Das brandneue Cannondale SuperSix Evo jetzt im Veloladen Leuthold

Von Tom | 27 Aug. 2019

SuperSix Evo zum fünften...schon die fünfte Evolutionsstufe des legendären SuperSix...

Jetzt, da das neue SuperSix Evo offiziel vorgestellt wurde, können auch wir, obwohl ein bisschen verspätet, vom "Erst-Kontakt" mit diesem Rennrad berichten.

Wir wurden von Cannondale nach Freiburg im Breisgau, wo auch ein Teil der Entwicklung von Cannondale stattfindet, eingeladen um das neue SuperSix Evo kennenzulernen und Probe zu fahren.

Noch keiner von den anwesenden Fahrradhändlern, hatte das SuperSix vorher schon mal gesehen. Die Spannung war daher gross, wie es denn eigentlich aussieht. Beim Gang auf die Toilette musste ich durch den "Konferenzraum" und da hingen sie an der Wand. Ein erster kurzer Blick genügte und ich war erfreut was ich da sah.

Kurze Zeit später wurde uns das neue Rennvelo dann in eben diesem Raum von Cannondale Ingenieuren vorgestellt. Da wahrscheinlich mancher von uns das Stehen und Herumlaufen mehr gewohnt ist, als das Sitzen und Zuhören, waren wir, obwohl es sehr interessant war, froh als wir unsere Trikots anziehen durften und jeder ein eingestelltes und mit Namen versehenes SuperSix Evo in die Hände bekam.

Die Test-Runde, die wir drehen durften, erstreckte sich über 70km und 700Hm. Wir fuhren auf dem Veloweg, der direkt am Fluss "Dreisam" entlangführte aus der Stadt heraus. Was folgte war ein Mix aus Teerstrasse, Feldweg, flachen und hügeligen Etappen.

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Der höchste Punkt auf der Tour war der sogenannte Texaspass, der zwar nur 385 müM hoch ist, aber doch ein paar knackige Serpentinen beeinhaltete, bis man oben ankam.

Die Temperatur war an diesem Tag für unsere nicht hitzegewöhnten Körper sehr warm.

Wir waren froh als oben auf dem Gipfel die Jungs von Cannondale einen Verpflegungsposten eingerichtet haben. Und zwar nicht nur mit ein paar Riegeln und irgenwelchem ungeniessbarem Isogetränk. Es gab Melonenschnitze, selbstgemachte Reiskuchen in verschiedenen Geschmacksrichtungen, Schokolade, Sandwiches, usw.

Dann ging es an die kurze aber recht steile und kurvereiche Abfahrt. Da spielte das neue SuperSix eine seiner Stärken aus. Sicher und wie auf Schienen flitzte ich Richtung Tal. Die Kurven gelangen wie aus einem Guss. Kurz am Bremshebel gezogen und die bissigen Scheibenbremsen verzögerten, wie ich es wollte. Unten angekommen befand sich noch ein flaches Stück zum nächsten Dorf wo sich alle besammelten. Da spürte ich die Aeroqulitäten und die Fahrstabilität.

Zurück Richtung Freiburg ging es über Nebenstrassen mit kurzen knackigen Anstiegen, die viele für einen "Angriff" nutzten. Jeder Pedaltritt wurde da vom SuperSix in Vortrieb umgewandelt.

Auf den folgenden teilweise kurvenreichen Velowegen, musste ich meine anfängliche Skepsis gegenüber weniger Agilität verglichen mit dem "alten" SuperSix Evo korrigieren. Die Kurven liessen sich wunderbar flüssig und sicher fahren.

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Angekommen bei Cannondale musste ich "mein" SuperSix leider wieder abgeben. Ich fühlte mich sehr wohl auf diesem Rennvelo. Das Fahrverhalten hat mich überzeugt. Der Komfort ist spürbar und könnte mit breiteren Pneus sogar noch ausgebaut werden. Auch optisch ein sehr schönes Rennvelo - es muss ja auch gefallen...

Wir wurden dann noch mit einem BBQ verwöhnt und hatten Gelegenheit zum "Techtalk". Bei Cannondale merkt man auch bei den Mitarbeitern, dass sich alles ums Velofahren dreht.

Vielen Dank an Cannondale für den spannenden Tag!

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